Feederfischen
Mit einem kleinen mit Grundfutter gefüllten Futterkorb wird eine konzentrierte Futterzone erzeugt, während eine sensible Quivertip die Bisse der angelockten Fische anzeigt.
Ausrüstung
Gewässertyp
Anleitung
Das Feederfischen verbindet die Präzision des Legerens mit der Anziehungskraft des losen Fütterns. Füllen Sie einen offenen oder Lochkorb mit Grundfutter, werfen Sie an die gewählte Stelle und beobachten Sie die sensible Quivertip auf Bissanzeichen. Der Korb legt bei jedem Wurf Grundfutter um den Hakenköder ab und baut so eine unwiderstehliche Futterzone auf.
Finden Sie mit einem blanken Blei einen glatten, idealerweise kiesigen oder lehmigen Grund. Klemmen Sie die Schnur am Rollenspulrand ein, um immer die gleiche Distanz zu werfen. Verwenden Sie kurze Vorfächer (30-60 cm) bei scheuen Fischen und längere (90-120 cm) bei selbstbewussten Futterfischen. Werfen Sie alle 5-10 Minuten nach, auch ohne Biss, um den Platz kontinuierlich zu füttern.
Häufige Fehler: zu trockenes Grundfutter (zerbröselt beim Wurf), zu nasses Grundfutter (löst sich nicht), zu großer Abstand zur Rute (verpasste Bisse), ungenaues Werfen und zu steife Quivertips. Passen Sie die Tip an die Strömung an – leichte Tips für Stillgewässer, steifere für Flüsse.
Pro-Tipps: Beginnen Sie mit schnellen Nachwürfen (alle 2-3 Minuten), um den Platz aufzubauen, dann auf 5-10 Minuten reduzieren, sobald Fische da sind. Fügen Sie Maden, gehackte Würmer oder Mikropellets zum Grundfutter hinzu. Im Winter kleine Körbe mit weniger Futter verwenden. Die Quivertip sollte im 90-Grad-Winkel zur Schnur stehen für maximale Sensibilität.
Häufige Fragen
Wie fange ich als Anfänger mit dem Feederfischen an?
Beginnen Sie mit einer günstigen 3,60 m Feeder-Rute, einer 4000er Rolle und einfachem Grundfutter. Üben Sie das Einwerfen auf gleiche Distanz mit einer Line-Clip. Verwenden Sie fertiges Grundfutter und Maden als Köder. Am besten an einem Kanal oder stillen See starten, wo die Bisse leichter zu erkennen sind.
Welche Jahreszeit und Bedingungen sind für Feederfischen ideal?
Feederfischen funktioniert ganzjährig, am besten jedoch von Frühling bis Herbst. Im Winter sollten kleinere Futterkörbe und feinere Montagen verwendet werden. Ideale Bedingungen sind mäßige Strömung auf Flüssen oder windstille Tage an Stillgewässern. Achten Sie auf klare bis leicht getrübte Wasserfarbe.
Welche Fischarten lassen sich mit der Feedertechnik fangen?
Primär werden Brassen, Karpfen, Rotaugen, Döbel und Barben gefangen. Die Technik ist besonders effektiv auf Weißfische. Mit größeren Körben und stärkeren Montagen können auch größere Karpfen und sogar Welse überlistet werden. Die Futterzusammensetzung sollte auf die Zielart abgestimmt sein.
Wie hoch sind die Kosten für eine gute Feeder-Ausrüstung?
Ein gutes Einsteiger-Set (Rute, Rolle, Schnur und Körbe) gibt es bereits ab 80-120 Euro. Hochwertige Markenausrüstung liegt zwischen 200-350 Euro. Die meisten Angler investieren zuerst in qualitativ gute Quivertips und eine Auswahl verschiedener Futterkörbe.
Welche häufigen Fehler machen Anfänger beim Feederfischen?
Die drei häufigsten Fehler sind: zu trockenes oder zu nasses Grundfutter, ungenaues Werfen auf die gleiche Stelle und eine zu steife Quivertip. Außerdem sitzen viele zu weit von der Rute entfernt und erkennen feine Bisse nicht rechtzeitig. Regelmäßiges Nachfüttern wird oft vergessen.
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