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Süß- & SalzwasserAnfänger

Kescherfischen

Krabben, Stinte oder Lachse mit einem langstieligen Kescher direkt aus dem Wasser schöpfen – eine visuelle Handangel-Methode von Ufern, Stegen und flachen Zonen.

Vintage Field-Guide Illustration: Kescherfischen mit N/A (long-handled net), Long-handled dip net (24-60in handle), fine-mesh bag, polarized sunglasses und Zielfischen Blue Crab, Dungeness Crab, Stint
Kescherfischen — Field-Guide-Tafel mit Ausrüstung, Zielfischen (Blue Crab, Dungeness Crab, Stint) und Anwendungs-Vignette.

Ausrüstung

Rute
N/A (langstieliger Kescher)
Rolle
N/A (langstieliger Kescher)
Schnur
N/A
Köder
Langstieliger Schöpfkescher (60-150 cm Stiel), feinmaschiger Beutel, polarisierte Sonnenbrille

Gewässertyp

Anleitung

Kescherfischen ist Sichtangeln mit einem Schöpfer. Ein langstieliges Netz (Holz- oder Aluminiumstange mit feinmaschigem Beutel) wird verwendet, um schnell einen Krebs, einen Stintschwarm oder einen Lachs ins Boot oder ans Ufer zu heben. Die Ausrüstung ist günstig, tragbar und ideal für Gezeitentümpel, Molen und zugängliche Stege.

Bei Krabben watet man bei Ebbe durch flache Seegrasflächen oder geht bei Stillwasser auf Stegen. Polarisierte Sonnenbrillen helfen, Krabben auf dem Grund zu erkennen. Man nähert sich langsam von der Sonnenseite – der eigene Schatten verscheucht sie. Das Netz hinter dem Krebs absenken und dann mit einer schnellen Bewegung nach vorne fegen; Krabben flitzen rückwärts, wenn sie bedroht sind, und landen direkt im Beutel.

Bei Stinten und Lachsen (wo legal – viele Bundesstaaten im Pazifischen Nordwesten haben streng regulierte Kescher-Saisons) fischt man während der Laichzüge. Auf einem Kiesbank oder Felsen über einem Lauf stehen und das Netz durch den Schwarm schöpfen, während die Fische stromaufwärts ziehen.

Häufige Fehler: zu schnelles Annähern (Krabben graben sich sofort ein), von vorne keschern (Krabben flitzen rückwärts aus der Reichweite), grobmaschige Beutel, die Beine verheddern, und Kescherfischen von Lachs oder Stint außerhalb der gesetzlichen Saison – im Pazifischen Nordwesten drohen hohe Bußgelder.

Prof-Tipps: Ein zusammenklappbares Netz mit Teleskopstange passt in einen Rucksack für Steg-Touren. Watstiefel mit Filzsohlen auf Felsen tragen. Einen 20-Liter-Eimer mit Belüfter mitnehmen, um Krabben am Leben zu halten. Jedes Jahr die Landesvorschriften prüfen – Stint-/Lachs-Kescher-Saisons ändern sich je nach Zugstärke, und Fanglimits für Krabben variieren je nach Gewässer.

Häufige Fragen

Wie fange ich mit Kescherfischen als Anfänger an?

Beginnen Sie mit einem günstigen zusammenklappbaren Kescher und polarisierten Sonnenbrillen. Üben Sie zuerst bei Krabben in flachen Bereichen bei Ebbe. Bewegen Sie sich langsam und schöpfen Sie immer von hinten. Ein guter Kescher kostet unter 30 € und ist sofort einsatzbereit.

Welche ist die beste Jahreszeit und Bedingungen zum Kescherfischen?

Für Krabben ist Niedrigwasser im Sommer und Herbst ideal. Stinte und Lachse werden während der Laichzüge im Frühling und Herbst gekeschert (je nach Region und gesetzlicher Freigabe). Klare, ruhige Tage mit wenig Wellengang bieten die besten Sichtverhältnisse.

Auf welche Fischarten zielt Kescherfischen hauptsächlich ab?

Primär auf Krabben (Dungeness, Blue Crab), Stinte (Eulachon, Surf Smelt) und pazifische Lachse wie Chinook und Coho, wo die jeweiligen Schonzeiten und Fangquoten es erlauben. Die Technik eignet sich für alles, was in flachem Wasser sichtbar ist.

Wie teuer ist die Ausrüstung für Kescherfischen?

Sehr budgetfreundlich. Ein guter Teleskop-Kescher kostet 25–60 €, Polarisationsbrillen 15–35 €. Zusammen mit einem Eimer und Watstiefeln liegt das Starter-Set meist unter 120 € und hält viele Jahre.

Welche häufigen Fehler machen Anfänger beim Kescherfischen?

Zu schnelles Bewegen verscheucht die Tiere, von vorne keschern lässt Krabben rückwärts entkommen, zu grobe Maschen verletzen die Beine der Tiere. Das Ignorieren lokaler Schonzeiten und Fanglimits führt zu hohen Bußgeldern.

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