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SalzwasserAnfänger

Krabbenfalle

Passive Fangmethode für Krabben in Ästuaren und Küstengewässern – Drahtkäfige mit Köder, die stundenlang liegen und dann per Boje eingeholt werden.

Vintage Field-Guide Illustration: Krabbenfalle mit N/A (trap gear), Wire-mesh trap baited with chicken necks, fish heads, or razor clams und Zielfischen Blue Crab, Dungeness Crab
Krabbenfalle — Field-Guide-Tafel mit Ausrüstung, Zielfischen (Blue Crab, Dungeness Crab) und Anwendungs-Vignette.

Ausrüstung

Rute
N/A (Fallengerät)
Rolle
N/A (Fallengerät)
Schnur
Polypropylen-Boijenleine, 15–30 m
Köder
Drahtgitterfalle geködert mit Hühnerhälsen, Fischköpfen oder Scheidenmuscheln

Gewässertyp

Anleitung

Krabbenfallen sind starre Drahtgitterkäfige mit einseitigen Eingangstrichtern, die mit öligen Fischen oder Hühnerhalsen geködert und an einer beschwerten Leine mit Oberflächenboje auf den Grund abgesenkt werden. Krabben kriechen zum Fressen hinein und finden den Ausweg nicht mehr. Die typische Liegezeit beträgt 2–24 Stunden je nach Krabbenaktivität und Köderhaltbarkeit.

Bereiten Sie die Falle vor, indem Sie eine Polypropylenleine (sie schwimmt und verheddert nicht) vom Korb zu einer beschrifteten Boje knoten. In vielen Ländern muss Name und Adresse auf der Boje stehen. Setzen Sie die Fallen in 1–10 m tiefem Wasser über weichem Boden, nahe Kanalrändern, Austernbänken oder Seegrasflächen. Verteilen Sie mehrere Fallen im Abstand von 15–30 m, damit die Krabben unterschiedliche Plätze anlaufen.

Kontrollieren Sie die Fallen alle 6–12 Stunden. Holen Sie die Leine Hand über Hand ein, heben den Korb an die Reling und leeren ihn in eine Kühltasche mit feuchtem Sackleinen. Messen Sie jede Krabbe mit einem gesetzlichen Maß (z. B. Mindestgrößen für Männchen und keine eiertragenden Weibchen). Untersize und Weibchen sofort zurücksetzen.

Häufige Fehler: zu frischer Köder (Krabben lieben reifen, öligen Köder), zu flaches Wasser (Krabben entkommen), ungenügendes Beschweren bei Strömung (Falle driftet ab) sowie das Vergessen von Lizenz und Fallenlimits (in vielen Regionen max. 2 Fallen pro Freizeitangler).

Profi-Tipp: Tiefgekühlte Hühnerhälse sind an der US-Ostküste der Lieblingsköder – günstig, haltbar und unwiderstehlich. Legen Sie eine Reihe von 2–5 Fallen entlang einer Gezeitenkante für konstante Fänge. Bei Stillwasser (Slack Tide) einholen, wenn die Krabben am aktivsten sind. Immer das Geschlecht prüfen: Männchen haben schmale T-förmige Bauchklappen, Weibchen breitere dreieckige oder runde.

Häufige Fragen

Wie fange ich als Anfänger mit einer Krabbenfalle an?

Kaufen Sie eine preiswerte Drahtfalle, besorgen Sie Hühnerhälse als Köder und starten Sie in flachen Buchten bei ruhigem Wasser. Beginnen Sie mit nur einer Falle, um die Handhabung zu lernen. Achten Sie auf lokale Mindestgrößen und Fanglimits.

Welche Jahreszeit und Bedingungen sind am besten?

Der Sommer ist die beste Saison, wenn das Wasser 15–25 °C warm ist. Ideale Bedingungen sind ruhige Gezeiten, bewölkter Himmel und leichtes Strömung. Bei Vollmond und Neumond steigt die Aktivität der Krabben deutlich.

Welche Krabbenarten kann ich mit dieser Technik fangen?

Hauptsächlich die Europäische Strandkrabbe und in Nordamerika die Blaukrabbe (Callinectes sapidus). Gelegentlich werden auch andere Arten wie die Pferdekrabbe oder die Dungeness-Krabbe gefangen, je nach Region.

Wie teuer ist die Ausrüstung für die Krabbenfalle?

Ein Einsteiger-Set bestehend aus Falle, Leine und Boje kostet 25–60 €. Hochwertige Fallen aus Edelstahl liegen bei 80–150 €. Der Köder (Hühnerhälse) ist extrem günstig und macht die Krabbenfalle zu einer der kostengünstigsten Fangmethoden.

Welche Fehler machen Anfänger häufig?

Zu frischen Köder verwenden, Fallen in zu flachem Wasser auslegen, ungenügendes Beschweren bei Strömung und das Vergessen der gesetzlichen Kennzeichnungspflicht auf der Boje. Auch das falsche Messen der Krabben führt oft zu unnötigen Bußgeldern.

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